Über den Ursprung des Weihnachtsfestes - und über die

 

damit verbundene „Weihnachts-Frage“

Joachim Hübel

1. Die Weihnachts-Frage

Sollen Christen das Weihnachtsfest feiern? - Was für eine dumme Frage?!

Doch wer sich einmal näher mit der „Weihnachts-Frage“ befasst hat, der versteht, warum manche entschiedene Christen aus volkskirchlichen und freikirchlichen Gemeinden mit diesem „christlichen“ Fest ein Problem haben.

Tatsache ist, dass die Christen in den ersten Jahrhunderten kein Weihnachtsfest gefeiert haben. Warum? - Das Geburtsdatum Jesu Christi wird in der Bibel nirgends erwähnt. Der Hinweis der Evangelisten, dass sich die Hirten mit ihren Schafen zu dieser Zeit „auf dem Felde“ aufhielten (Lk 2,8), deutet wohl eher auf die Sommerzeit hin, da die Schafe die nasskalte Winterzeit meist in den Ställen verbrachten. Jesus Christus selbst hat seinen Jüngern zwar „Bundeszeichen“ gegeben – Taufe und Abendmahl (Mt 28,19; Apg 2,38.41; 8,12; Gal 3,27; Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; 1.Kor 11,23-32) -, doch er hat sie mit keiner Silbe dazu aufgerufen, ihm zu Ehren eine Geburtstagsfeier auszurichten. Es sieht ganz so aus, als wollte der Herr unsere Aufmerksamkeit nicht auf ein spezielles Geburtsdatum lenken, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass er - der eingeborene Sohn Gottes - aus dem Himmel herabkam und Mensch wurde (Joh 1,10. 14; 1.Joh 4,2; Phil 2,6-8). Das wirft die Frage auf: Kann der Herr segnen, was wir in seinem Namen veranstalten, ohne dass er uns dazu aufgefordert hat? (vgl. Lk 6,46)

Erst ab dem 2. Jh. wurde die Geburt Christi als „Epiphanias“ – als Fest der „Erscheinung des Herrn“ – gefeiert, und zwar am 6. Januar. Bei der „Konstantinischen Wende“ im 4. Jh. wurde das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember verlegt. Die vorangehende Nacht wurde zu „Heiligabend“. - Wie kam es dazu? Dieser Frage wollen wir hier in dieser Erörterung nachgehen.

2. Alle Jahre wieder – der Weihnachts-Rummel

Heute ist Weihnachten das wohl bekannteste und beliebteste Fest des Jahres. Auch hierzulande zelebriert man/frau voller Begeisterung das „Weihnachts-Sakrament“ – mit den zugehörigen Elementen Oblatenlebkuchen und Glühwein. Auch Nicht-Christen können mitmachen – denn inzwischen besteht ja die Option: Christkind oder Weihnachtsmann.

Alle Jahre wieder werden sämtliche Register gezogen, um die rechte Weihnachtsstimmung heraufzubeschwören: Kerzenzauber, Adventskränze, Lichterketten, weihnachtliche Düfte, stimmungsvolle Klänge „O du fröhliche“, „Stille Nacht, heilige Nacht“, „White Christmas“, bunte Weihnachtsmärkte, Christstollen, Zimtsterne, Stechpalmen- und Mistelzweige, Tannenbäume, Christbaumkugeln, Sternenglanz, Rauschgoldengel, Krippen, Weihnachtskarten, Geschenke … Da werden alte Kinderträume wach. Und wenn es an Heiligabend auch noch schneit, dann ist die Weihnachtsmagie perfekt. Selbst hartgesottene Kirchenverweigerer besuchen an diesem Abend wiedermal den Familiengottesdienst, um mit feuchten Augen zu erleben, wie ihre Kleinen am Krippenspiel teilnehmen …

 

Trotz aller mühevoller Vorbereitung platzt in vielen Familien an Heiligabend trotzdem wieder die Bombe: übersteigerte Erwartungen bleiben unerfüllt – statt weihnachtlichem Hochgefühl stellen sich Frustration und Leere ein. Lautstark artikuliert man seine Enttäuschung und sein Zukurzkommen. Alte Geschichten werden ausgegraben … Von wegen Weihnachten, das Fest der Liebe und des Friedens. Wohl eher das Fest der unerfüllten Sehnsucht nach Liebe und Frieden – für viele auch das Fest der Einsamkeit. Dass an Weihnachten aber die Selbstmordrate anstiege, das ist ein Mythos, der nicht den Tatsachen entspricht. Die Statistik beweist genau das Gegenteil (siehe dazu Focus-online-Artikel und Gesundheit-News). Für manche besteht die Lösung des ganzen Dilemmas in einem rigorosen Weihnachts-Boykott: Flug-Ticket lösen und ab in die Karibik. - „Kommt mir bloß nicht mit Weihnachten!“ - Andere ertränken ihren Frust im Weihnachtspunsch. - Währenddessen sitzen einige entschiedene Christen heimlich bei einer einsamen Kerze am Küchentisch und trauern um ihr „lost Christmas“ …

Und doch gibt es Familien, denen es gelingt „das Herz von Weihnachten“ zu finden. Woran liegt das? Das Rezept lautet: Weniger ist mehr! - Weniger Weihnachtsdeko, weniger Vorbereitungshektik, weniger Erwartungsdruck und weniger Geschenke – dafür umso mehr Zeit für das Wesentliche, für Stille und Besinnung, für einander und für den, der an Weihnachten eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte: Jesus Christus. Er lässt mit sich reden – das nennt man „beten“. - Ein weiterer Schlüssel für ein wirklich „frohes“ und gelungenes Weihnachtsfest besteht in einer gezielten Desillusionierung und Entmystifizierung, indem man diesem Fest den Status der Hochheiligkeit nimmt und sich anhand solider Information bewusst macht, was der wahre Ursprung des Weihnachtsfestes ist.

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Inhaltsverzeichnis: Seiten

1. Die Weihnachts-Frage  S. 2

2. Alle Jahre wieder – der Weihnachts-Rummel S. 2

3. Die Pflicht des geistlichen Prüfens  S. 4

4. Der historische Ursprung des Weihnachtsfestes S. 4

4.1 Der „Sol Invictus“-Sonnen-Kult im Römischen Reich S. 5

4.2 Die Konstantinische Wende S. 8

4.3 Die Folgen der Konstantinischen Wende S. 16

5. Die Einführung des Geburtstags Jesu Christi (Weihnacht) S. 27

6. Weihnachten feiern oder nicht feiern? S. 29

7. Weihnachts-Meditation: „Das Wort wurde Fleisch“   S. 33

8. Bibliographie  S. 48

 

9. Persönlichkeitsprofil des Autors - Copyright  S. 53/57

 

Der historische Ursprung des Weihnachtsfestes

Warum feiern wir heute Weihnachten am 25./26. Dezember bzw. an „Heiligabend“ (24. Dezember)? Das Wort Gottes gibt uns dafür keinen Anlass. Denn für die Geburt Christi finden wir in der Bibel weder ein konkretes Datum noch die Aufforderung, ein solches Fest überhaupt zu feiern. Wie kam es also dazu?

Im Laufe der Kirchengeschichte wurde immer wieder der Versuch unternommen, den genauen Termin der Geburt Jesu zu berechnen. In den Evangelien gibt es diverse Angaben über die Umstände der Empfängnis, der Schwangerschaft und der Niederkunft Marias (z.B. Lk 1,26-32). Daraus ein genaues Datum für den Geburtstermin zu ermitteln, ist schon allein deshalb nicht möglich, weil der hebräisch-jüdische Kalender, der sich nach den Mond-Phasen richtet, jedes Jahr stark vom julianischen bzw. gregorianischen Sonnen-Kalender abweicht. Aufgrund der Ungenauigkeit der antiken Zeitberechnungsmethoden kann man noch nicht einmal mit letzter Gewissheit das Geburtsjahr Christi bestimmen. Eines steht jedoch fest: die Zeit vom 24.-26. Dezember kann als Geburtstermin mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Es gibt einige neuere Versuche, den Geburtstermin Christi anhand der biblischen Prophetie und der Gestirnskonstellationen, die in der Heiligen Schrift beschrieben werden, astronomisch zu bestimmen. Beispielsweise präsentiert uns der deutsche Biophysiker, Wissenschaftshistoriker und Altorientalist Dr. Werner Papke einen Indizienbeweis dafür, dass Jesus am 30. August des Jahres 2 v. Chr. geboren wurde. Seine aufschlussreichen und interessanten Ausführungen sind in seinem Buch „Das Zeichen des Messias – Ein Wissenschaftler identifiziert den Stern von Bethlehem“ nachzulesen (oder auf seiner Homepage: Das Zeichen des Messias). Seine Argumente sind gut nachvollziehbar. Ob das berechnete Datum nun tatsächlich zutreffend ist, das bleibt dahingestellt. Für unsere Frage hier bestätigt es einmal mehr: der heutige Weihnachtstermin im Dezember ist nicht der authentische Geburtstermin Jesu Christi.

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4.3. Die Folgen der Konstantinischen Wende

Die Konstantinische Wende im 4. Jh. bescherte den damaligen Christen zunächst einmal Glaubensfreiheit und den Status öffentlicher Anerkennung. Verständlicherweise herrschte unter den Gläubigen großer Jubel. Da wir heute jedoch wissen, wohin das alles geführt hat, können wir als evangelikale Christen in diesen Jubel nicht mit einstimmen. Folgte der Konstantinischen Wende doch bald schon das Ende der „Ecclesia“ (Gemeinde Jesu), so wie wir sie aus der Apostelgeschichte und aus den Apostel-Briefen des Neuen Testaments kennen. Die hochgepriesene Wende der Kirchengeschichte bereitete den Weg zur Entstehung der katholischen (= allgemeinen) Staatskirche als allbestimmende Kirchen-Institution.

 

Die wahre neutestamentliche Gemeinde Jesus besteht als „Leib Christi“ aus der Gesamtheit aller bekehrten und geistlich wiedergeborenen Gläubigen (1.Kor 12,12.13). Sie manifestiert sich konkret als Ortsgemeinde. Wenn mindestens „zwei oder drei im Namen Jesu zusammenkommen“ ereignet sich „Ecclesia“; da ist der Auferstandene in ihrer Mitte gegenwärtig (Mt 18,20). Schon bald nach der Konstantinischen Wende wurde die „Kirche“ (abgeleitet von kyriake = „das [Haus] des Herrn“) zur abstrakten Größe – zur Heils-Institution, der man als Mitglied angehört, wenn man die erforderlichen Bedingungen erfüllt – z.B. die Sakramente in vorgeschriebener Weise konsumiert und sich den repräsentierenden „Geistlichen“ (den Priestern und Bischöfen – später trat noch der Papst hinzu) unterordnet. Die Idee der allumfassenden „alleinseligmachenden“ Kirche finden wir bereits ab dem 3. Jh. n. Chr. bei dem Kirchenlehrer Cyprian von Karthago (ca. 200-358). Er proklamierte: „Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil!“ – „Derjenige kann Gott nicht zum Vater haben, der die Kirche nicht zur Mutter hat!“ 

Begleitet wurde diese negative Entwicklung von einer weiteren unheilvollen Veränderung: In der Kirche wurde der schriftgemäße Weg der Heilsübermittlung durch den Sakramentalismus ersetzt. Zum schriftgemäßen Evangelium Jesu Christi gehört ganz elementar die schriftgemäße Lehre darüber, wie jemand die Erlösung, die Jesus uns durch seinen Opfertod am Kreuz erworben hat, wirksam empfangen kann. (Denn so wie ein lebensrettendes Medikament nur bei der richtigen Einnahme seine Heilkraft entfaltet, so ist das auch mit dem erlösenden Heil.) Im Neuen Testament finden wir eindeutig bezeugt, dass Sünder allein durch persönlichen Glauben an das schriftgemäße Evangelium (1.Kor 1,17-21;  15,1.2;  Röm 3,22-27;  10,8-10.17;  Eph 1,13) und durch eine wahre metanoia-Herzens-Bekehrung (Mk 1,15;  Apg 3,19;  17,30.31) erlöst werden. Dabei empfangen die Betreffenden die Sündenvergebung, die Gerechtigkeit (= Rechtfertigung), die geistliche Wiedergeburt und das ewige Leben. Ohne Glauben und Bekehrung kann niemand errettet werden! Die schriftgemäße „eine Taufe“ (Eph 4,5) ist lediglich ein sichtbares Zeichen, durch das bestätigt wird, dass jemand durch Glauben und Bekehrung Jesus Christus als seinen Erlöser und Herrn angenommen hat. Die biblische Taufe ist daher die Taufe gläubiger Erwachsener (Apg 8,12;  2,38;  Mk 16,16).

 

Der Sakramentalismus hingegen lehrt, dass jemand das Heil (die Gnade Gottes/die Erlösung in Christus) nicht durch eine Bekehrung mit freier Willensentscheidung und durch den persönlichen Glauben empfängt, sondern (vermeintlich) durch rituelle, kirchliche Handlungen, die sog. „Sakramente“, wenn diese von autorisierten Amtsinhabern der Kirche (von „Geistlichen“ als „Mittler“) vollzogen werden.

Der Sakramentalismus wurzelt in den Lehren der spätantiken „Kirchenväter“ und der lateinischen Kirchenlehrer. Bei der Entstehung der sakramentalistischen Sichtweise und Theologie hat der Kirchenlehrer Augustinus (4./5. Jh.) einen entscheiden-den Beitrag geleistet. Er kann als „Vater des Sakramentalismus“ betrachtet werden, denn er hat mit seinen Schriften die dogmatische, lehrmäßige Basis für die sakramentalistische Theologie geschaffen. Seine philosophisch-theologischen Ergüsse, mit denen er die neutestamentlich-paulinische Lehre verfälschte und umdeutete, bilden bis heute die Grundlage sowohl für den römisch-katholischen als auch den reformatorisch-protestantischen Sakramentalismus. Später hat der katholische Kirchenlehrer Thomas von Aquin den Sakramentalismus weitergeführt und theologisch konsolidiert.

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Gemäß der sakramentalistischen Auffassung - die sich in den Volkskirchen übrigens bis heute(!) gehalten hat! - geschieht die (vermeintliche) Heilsübertragung nach dem theologischen Grundprinzip „ex opere operato“ – [das Heil kommt] „durch das gewirkte Werk“ – also kraft des vollzogenen sakramentalen Rituals (siehe „Kompendium des Katholischen Katechismus“, Frage 229). Später übernahm dann auch der Reformator Martin Luther für die protestantisch-evangelische Kirche die verhängnisvolle Lehre von der sakramentalistischen Heilsübermittlung (siehe dazu in Luthers „Kleinem“ und im „Großem Katechismus“ und in der „Confessio Augustana“ die jeweiligen Abschnitte über die heilsnotwendigen Sakramente). - Wenn Luther davon sprach, dass der Sünder „allein aus Glauben“ (sola fide) gerettet werde, dann meinte er damit primär, dass dieser ganz ohne eigene Werke gerechtfertigt werde; sekundär meinte er mit „Glauben“ den „Eigenglauben“, der Säuglingen - aufgrund der Fürbitte und des „fremden Glaubens“ der Eltern und Paten - angeblich auf mysteriöse Weise beim Empfang des Tauf-Sakraments von Gott eingegeben werde (siehe dazu Luthers Schrift „Von dem fremden Glauben und seiner Macht / 1525“ in AW 4, S. 275-284).

 

Jedenfalls verstand der Reformator unter „Glauben“ nicht das, was die Heilige Schrift und evangelikale Christen darunter verstehen (siehe Röm 10,8-10;  Hebr 11,1;  Mk 11,24). Leider fallen heute viele evangelikale, freikirchliche Christen auf den reformatorischen Etiketten-Schwindel herein. – Wir sollten uns (und andere) nicht über die Tatsachen hinwegtäusche: Die Sakramente (Taufe, Eucharistie etc.) werden von allen katholischen, evangelischen, orthodoxen und anglikanischen Volkskirchen als heilsnotwendige „Gnadenmittel“ angesehen. Das gilt ganz besonders für das kirchliche Taufritual. Dieses wird bis heute als heilsvermittelndes „Sakrament der Wiedergeburt“ betrachtet, durch das ein Getaufter erlöst werde und die geistliche Wiedergeburt erfahre (Joh 3,3.5.6) und zum „Christen“ werde. Ab dem 5. Jh. wurde daher die generelle Säuglingstaufe eingeführt. In der 4. Synode von Karthago im Jahre 418 wurde die Taufe von Kindern christlicher Eltern bald nach der Geburt angeordnet, „um sie der Gefahr der Verdammnis zu entreißen, die ihnen droht, falls sie ungetauft sterben“. Das widerspricht ganz der neutestamentlichen Lehre – siehe Mt 19,14;  Mk 10,14;  Lk 10,21;  1.Kor 7,14. Die wahre „eine Taufe“ (Eph 4,5) ist ein von Jesus angeordnetes Schwellen-Ritual, das den Akt einer persönlichen Bekehrung und des Gläubig-werdens sichtbar markiert (Apg 2,38;  3,19;  8,12.36.37; Mk 16,16). 

Mit der Praktik der Säuglingstaufe wandelte sich die „Gemeinde der Heiligen (= Abgesonderten) endgültig zur „Volkskirche“. Ihr wurden - ganz ungeachtet der Herzenseinstellung - alle Staatsbürger zwangsmäßig einverleibt. Der „schmale Weg“ der entschiedenen Jesus-Nachfolge wurde durch den „breiten Weg“ einer oberflächlichen Massenreligion ersetzt (Mt 7,13.14). Die Menschen wurden nicht mehr durch  die „enge Pforte“ (Mt 7,13.14;  Lk 13,24) der echten metanoia-Herzens-Bekehrung zur „geistlichen Neugeburt“ geführt (Joh 3,3.5.6;  Eph 1,13;  Gal 3,26 > 4,6), sondern es wurde ihnen lediglich zu einer äußerlichen „Form der Gottseligkeit“ (2.Tim 3,5) verholfen. Diese kraftlose Religiosität war (u. ist heute) auf christliche Ethik und fromme Rituale beschränkt (Offb 3,3b;  1.Tim 4,1). Trotz des Sakramentalismus’ gibt es in den Volkskirchen eine kleine Minderheit von wiedergeborenen Gläubigen, die (bewusst oder unbewusst) eine persönliche Bekehrung vollzogen haben. Doch die Mehrzahl der volkskirchlich Gläubigen lässt sich vertrauensselig durch den Sakramentalismus in die Irre führen. Viele Millionen Menschen sind in der trügerischen Überzeugung gestorben, die Volkskirchen hätten ihnen mit ihren Ritualen das Heil und das ewige Leben vermittelt! Was für ein „listig ersonnener Irrtum“ (Eph 4,14) und verhängnisvoller theologischer Betrug!

 

Ab der Konstantinischen Wende verwandelte sich im Laufe des 4. und 5. Jahrhunderts die ursprüngliche „Gemeinde Jesu“ zur „Kirche“. Die Bezeichnung „Kirche“ leitet sich vom griechischen Begriff „kyriake (oikia) ab = „des Herrn (Haus). Im Neuen Testament wird für die Gemeinde Jesu jedoch meist der Begriff „ekklesia“ verwendet = die [aus der Volksmenge] Herausgerufenen

Der Apostel Paulus war nicht davon überzeugt, dass die Taufe (als Tauf-Sakrament) an sich irgendeine rettende Kraft und Wirksamkeit besitze. Wenn es so wäre, dann hätte er mit vollem Einsatz möglichst viele Menschen getauft. Doch er wusste: das verbal verkündigte Evangelium ist die Kraft Gottes zur Rettung derer, die glauben!: Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen: nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: »Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen.« (Jes 29,14) - Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten.“ (1.Kor 1,17-21)

 „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.«“ (Röm 1,15.16 i.V.m. Hab 2,4; 1.Mo 15,6; Röm 4,3)

Wenn Du, lieber Leser, erfahren möchtest, wie man sich schriftgemäß bekehrt und eine „Lebensübergabe“ an Jesus Christus vollzieht, dann folge diesen Links:

Erlösung erfahren“ und „Das Evangelium

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5. Die Einführung des Geburtstags Jesu Christi (Weihnacht)

Irgendwann in dem beschriebenen Szenario der Konstantinischen Wende tritt mit einem Mal das Weihnachtsfest am 25. Dezember in Erscheinung. Es lässt sich nicht nachweisen, wo genau es herkommt. Es gibt dazu kein Dekret oder Edikt (reichsweite Anordnung). Das Fest kam seinem Wesen nach jedoch ganz dem Anliegen Konstantins entgegen. Die Einheit des Reiches und das friedliche Miteinander seiner heidnischen und christlichen Untertanen waren ihm wichtig. Die heidnische Bevölkerung feierte an diesem Termin bereits ein großes Fest zu Ehren ihres Sonnengottes Sol Invictus. Kaiser Aurelian (214-275 n. Chr.) hatte verfügt, dass zum 25. Dezember des Jahres 274 n. Chr. zum ersten Mal der Geburtstag des Sol Invictus (Dies natalis solis invicti) gefeiert werden soll. Seitdem war dieser Termin im Römischen Reich ein gesetzlicher Feiertag. Der 25. Dezember galt gemäß dem Julianischen Kalender (der 46 v. Chr. von Julius Cäsar eingeführt wurde) als Wintersonnenwende und als kürzester Tag des Jahres (bruma). Außerdem wurden in der Woche davor, ab dem 17. Dezember, einige Tage die „Saturnalien“ ausgelassen gefeiert – eine Festzeit für Saturn, der als Gott des Feuers und der Saat verehrt wurde. Warum nur wurde der Geburtstag Christi – Weihnachten (etymologisch abgeleitet von „geweihte, heilige Nacht“) – nun ausgerechnet auf diesen brisanten Termin angesetzt? Die pagane (heidnische) Besetzung dieses Tages als Geburtstag des Sol Invictus muss den Initiatoren wohl bewusst gewesen sein. In den Evangelien des Neuen Testaments wird für die Geburt Jesu Christi kein Datum genannt. Also wäre jeder andere Tag möglich gewesen. Auch das müssen die Initiatoren gewusst haben. Sollte dadurch das heidnische Sonnen-Fest „christianisiert“ werden?

Die frühen Christen kannten bis ins 4. Jh. kein Weihnachtsfest zum 25. Dezember. Sie erinnerten sich zwar im „Herrenmahl“ gemäß der Anweisung Jesu Christi an seinen Opfertod - dass der menschgewordene Gottessohn stellvertretend unsere Sündenstrafe auf sich nahm (Jes 53,3-8;  Röm 4,25;  2.Kor 5,21;  Lk 22,19;  1.Kor 11,23-26) -, und sie feierten an Ostern seine triumphale Auferstehung (1.Kor 15,3.4;  1.Thess 4,14), aber sie zelebrierten für ihren Herrn kein Geburtstagsfest. Denn es findet sich dafür in der ganzen Bibel keine Anweisung – aber wir finden dort auch kein entsprechendes Verbot. In den Listen christlicher Feste bei den Kirchevätern Irenäus (ca. 125-202) und Tertullian (ca. 160-225) kommt Weihnachten überhaupt nicht vor. Erst ab dem 4. Jh. wird das Weihnachtfest erwähnt. Beispielsweise hielt Johannes Chrysostomos (um 344-407), Presbyter von Antiochia und Erzbischof von Konstantinopel, im Jahre 386 am 25. Dezember eine berühmte Predigt, in der er (wie uns Theodoret, der Bischof von Zypern berichtet) erklärte: „Es sind keine zehn Jahre her, seitdem wir mit diesem Tag (= Weihnachten am 25. Dezember) bekannt gemacht worden sind.“

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Mit der Verbreitung des Christentums bzw. der christlich geprägten Kultur gelangte Weihnachten (Christmas/X-mas*) in alle Welt. Es ist zu einem der beliebtesten Feste geworden und wird weltweit von Christen wie Nichtchristen gefeiert. (Nur in einigen islamischen Staaten ist es gesetzlich verboten.) Im Laufe der Zeit fand allerdings ein gravierender Bedeutungswandel statt. Für viele ist Weihnachten heute nicht mehr das Geburtsfest Christi, des Erlösers der Welt. Sie feiern es als profanes Winterfest, an dem der Weihnachtsmann Santa Claus auf einem Rentierschlitten erscheint und den Kindern Geschenke bringt oder in traditioneller Weise als Jul-Fest – als Fest der Wintersonnenwende. Für andere, die sich zum germanischen Neu-Heidentum (Asatru) bekennen, gehört der Termin des Mittwinters zu den drei hohen Feiertagen.

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* Im englischsprachigen Raum wird Xmas bzw. Xtmas oder X-mas häufig als Abkürzung für das Wort Christmas (Weihnachten) gebraucht. Seit frühchristlicher Zeit diente der griechische Buchstabe Chi (X) ebenso wie Chi und Rho (XP) als Abkürzung für das Wort Christos (ΧΡΙΣΤΟΣ) = Christus-Monogramm. Der Gebrauch des Begriffes X’temmas ist in der englischen Sprache seit 1551 belegt.

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6. Weihnachten feiern oder nicht feiern?

Viele entschiedene Christen haben mit Weihnachten ein echtes Problem. Es befremdet sie nicht allein der heidnische Ursprung dieser Feier, sondern auch der heutige Kult, der um dieses Fest veranstaltet wird. Außerdem werden sie von der ausufernden Kommerzialisierung abgestoßen. Scheinbar gilt nicht nur „sex sells“, sondern auch „X-mas sells“. Nicht wenige Branchen verzeichnen in der Weihnachtszeit sogar ihren Hauptumsatz.

Viele schimpfen zwar über den ganzen Weihnachtsrummel, aber sie machen dann doch mit. Zum Mitmachen gibt es zwei Alternativen: Nichtmachen und Andersmachen.

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Manche Christen meinen tatsächlich, man dürfe Weihnachten aufgrund seines heidnischen Ursprungs und wegen dem Fehlen einer entsprechenden biblischen Anweisung gar nicht feiern. Wer es trotzdem täte, der gerate aufgrund der heidnischen Bezüge und Gebräuche dieses Festes unter einen okkulten (dämonischen) Einfluss. Was ist von dieser Auffassung zu halten? – Im Neuen Testament wird die Freiheit der Gläubigen betont: „Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!“ (Gal 5,1) Von dieser Freiheit dürfen sie in verantwortungsvoller Weise Gebrauch machen: „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen (o. versklaven) lassen.“ (1.Kor 6,12) Auf keinen Fall sind wiedergeborene Christen durch die Erlösung zum Sündigen befreit worden. […]

Christen müssen sich aber auch nicht dauernd ängstlich fragen, ob sie sich durch irgendwelche Dinge verunreinigen – z.B. durch bestimmte Feste, Speisen und Gebräuche: „So richte (d.h. verurteile) euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst (der den Schatten wirft) aber ist des Christus. … Wenn ihr mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was unterwerft ihr euch Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt: Berühre nicht, koste nicht, betaste nicht!“ (Kol 2,16-21)

Christen dürfen das Weihnachtsfest ohne schlechtes Gewissen feiern – so sie es denn feiern wollen. Denn Christus ist nun mal geboren worden. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Da dürfen wir seinen Geburtstag wohl auch ohne entsprechende biblische Anweisung feiern: „Und das Wort (= Christus) wurde Fleisch (d.h. Mensch) und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1,14)

Bei all unseren Überlegungen sollten wir folgendes bedenken: Das Weihnachtsfest ist kein heilsnotwendiges „Sakrament“. Diese Feier ist weder von Jesus noch von den Aposteln angeordnet worden. Wir finden im ganzen Neuen Testament zwar eine Fülle von Geboten, aber keine einzige Anweisung, einen bestimmten Tag als Geburtstagsfest Jesu zu feiern. Aber: wir finden auch kein Verbot für eine derartige Feier! Ob wir dieses Fest nun in christlicher Freiheit feiern oder nicht, das ist also unserer eigenen Verantwortung überlassen. Die Weihnachtsfrage ist nicht heilsentscheident, deshalb ist es ein Gebot der Liebe, nicht darüber zu streiten. [Es gibt zentrale Lehrfragen, bei denen ein unnachgiebiges Beharren auf einer schriftgemäßen Position durchaus angebracht ist.]

Die Zeit rund um die Wintersonnenwende als Festtermin ist insofern symbolträchtig, als es ja die Zeit der längsten Nächte des Jahres und somit die Zeit der größten Dunkelheit ist. Über das Kommen des Gottessohnes heißt es im Johannes-Evangelium:

 

„In IHM war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht überwältigen (o. auslöschen) können.“

(Joh 1,4.5  Menge-Übersetzung – alternative Übersetzungsvariante)

Das Weihnachtsfest ist also keine biblische, aber eine christliche Tradition. Um eine rechte Antwort auf unsere Ausgangsfrage zu finden, müssen wir unterscheiden zwischen Traditionen, die den christlichen Glauben beleben, und solchen, die vom schriftgemäßen Glauben wegführen (wie z.B. Heiligenverehrung, Mariengebet, Weihwasser, Bilderkult, Ritualismus, Sakramentalismus ...). Letztere kirchliche Traditionen stehen entweder in direktem Widerspruch zur biblischen Wahrheit, oder aber sie lenken unsere Aufmerksamkeit vom Wesentlichen weg, indem sie uns zu einem religiösen, „christlichen“ Aberglauben verführen wollen. Zu welcher Tradition gehört nun das Weihnachtfest? - Das hängt nicht vom Fest selbst, sondern ganz von uns ab!

 

Wenn wir das Christfest zur Ehre des HERRN feiern (nicht zur Ehre des „Santa Claus“ oder des Gottes „Mammon“!), dann dürfen wir dafür die christliche Freiheit beanspruchen (siehe 1.Kor 10,31; 6,12;  Gal 5,1.13;  Röm 14,4.5.23b;  Kol 2,16.17).

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Weihnachts-Meditation

Unfassbar!!! - Gott selbst ist aus den vormals für uns Menschen verschlossenen Sphären der Himmelswelt herabgestiegen! - Er selbst ist zu uns gekommen! – Er ist auf unmittelbarste Weise in unsere Welt, in unser Menschsein eingetreten. – Er ist in Christus Jesus ganz und gar Mensch geworden - mit Fleisch und Blut, mit Haut und Haar. – Er wurde unwiderruflich ein Mitglied der Menschheitsfamilie - „das WORT wurde Fleisch“ (Joh 1,14). „Weil nun die Kinder [menschlichen] Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er [= Jesus Christus] in gleicher Weise daran Anteil gehabt“ (Hebr 2,14). Der ewige Schöpfergeist hat sich neu mit seinem Geschöpf verbunden, um es von jenem Todesfluch zu erlösen, der seit dem Sündenfall auf ihm lastet (Röm 5,12;  8, 18-22) - und um alle Kreatur vorzubereiten für eine „neue Welt“ - für die grandiose „Neuschöpfung“ im neuen Aion (Zeitalter) des ewigen Gottes- und Himmelreiches (Offb 21,1.5).

 

„Das Licht scheint in der Finsternis“ (Joh 1,5) – das Licht ist als Person in der Finsternis dieser gefallenen Welt erschienen, um viele zu „erleuchten“ und als Söhne und Töchter aus der Finsternis irdischer Verblendung hinauszuführen: „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten!, und der Christus wird dich erleuchten!“ (Eph 5,14) Das Tor, das seit dem Sündenfall verschlossen war, ist wieder aufgetan! Wir können zurückkehren in das wunderbare Licht der Himmelswelt, das alle irdische Vergänglichkeit, Not und Qual überstrahlt. – Welch ein Wunder! – Welch ein Mysterium! Gott ruft auch dir zu: „Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.“ (Jes 60,1) 

Der alte Mystiker Angelus Silesius schrieb in seinem Buch „Der Cherubinische Wanderer: „Ward Christus tausendmal in Bethlehem geboren, doch nicht in deinem Herzen, so bleibst du ewiglich verloren.“ Doch wie geschieht diese Geburt Christi in uns? – Dadurch, dass wir uns bekehren und Jesus im Glauben in unser Herz aufnehmen – und zwar als den, der er in Wahrheit ist: als Erlöser und Retter der Welt. Dann erfüllt sich das Wort: „Er – der himmlische Vater - gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne …“ (Eph 3,16.17) Gott hat auch Dir in seinem Wort das Versprechen gegeben, „dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn (d.h. als allerhöchste Autorität!) bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.“ (Röm 10,9) „… Jesus kam nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße (d.h. kehr um von euren falschen Wegen und vollzieht eine metanoia-Herzens-Bekehrung) und glaubt an das Evangelium! (Mk 1,15.16 - siehe  Mk 16,16; Apg 2,38;  3,19;   Mt 4,17;  Lk 5,32;  15,10) Evangelium bedeutet „gute Botschaft“. Der barmherzige Gott der Liebe (1.Joh 4,7.9.16) ist ein menschenfreundlicher „Retter-Gott“ (Tit 2,11;  1.Tim 2,3). Ihm sind unsere Not und unser Leiden nicht gleichgültig! „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16) Gott kommt uns in Jesus Christus tausend Schritte entgegen. Nun liegt es an uns, ob wir den einen, entscheidenden Schritt tun, der nötig ist, damit wir das Heil, die Erlösung Gottes, erfahren.

 

Wenn Du an Jesus glaubst, dass er für deine Sünden stellvertretend am Kreuz gestor-ben ist und drei Tage später von Gott-Vater wieder auferweckt worden ist, und wenn Du ihn als deinen Herrn (Herrscher) angenommen hast (Röm 3,22-28;  10,8-13.17) dann  hast Du eine herrliche Lebensperspektive: Du darfst mit allergrößter Sicherheit wissen, dass der Tod für Dich nicht das Ende ist, sondern die Tür zu einem wunderbaren, ewigen Leben im himmlischen Reich Gottes. Jesus versichert: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?“ (Joh 11,25.26) „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ „Denn so (sehr) hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (als Erlösungsopfer) gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Joh 3,16) Dieses neue Leben beginnt nicht erst nach dem Tod, sondern hier und heute! Christen glauben nicht nur an ein „Leben nach dem Tod“, sondern auch an ein „Leben vor dem Tod“. Damit ist nicht das biologische, natürliche Leben gemeint (griech.: psyche), sondern das geistliche Leben (griech.: zoe). Jesus versicherte seinen Hörern: „Ich bin gekommen, damit sie Leben (zoe) haben und es in Überfluss (o. in Fülle) haben.“ (Joh 10,10)

Nur der schriftgemäße Glaube an Jesus und an sein Erlösungswerk ist der passende Schlüssel für das Schloss der Himmelstür. Denn es reicht nicht, wenn man irgendetwas und irgendwie glaubt. Es muss der passende Glaube sein, nämlich der, welcher die Wahrheit des schriftgemäßen Evangeliums zum Inhalt hat: „Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe das, ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid.“ (1.Kor 15,1.2– siehe auch Röm 10,17). Ein falscher „anderer Glaube“, der durch ein „anderes Evangelium“ (2.Kor 11,4;  Gal 1,6.7.9) zustande kommt, ist kein rettender, erlösender Glaube – es ist ein falscher Schlüssel, der nicht passt. Er kann nicht zur Errettung führen, weil er überdies zu einem selbst gebastelten „anderen Jesus“ und zu einem „anderen Geist“ führt (2.Kor 11,4) - und damit auch zu einer „anderen Liebe“, zu einer „anderen Gemeinde/Kirche“ und zu einer ökumenischen „anderen Einheit“!

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Leider wurde in den Volkskirchen seit der Konstantinischen Wende der schriftgemäße Weg der Heilsübermittlung durch den Sakramentalismus ersetzt (= die vermeintliche Heilsübermittlung durch kirchliche Rituale).

 

Das Sakrament der Taufe – von den Volkskirchen in der Regel als Säuglingstaufe praktiziert – wird dort „Sakrament der Wiedergeburt“ genannt. Welch ein Etikettenschwindel! Die Betreffenden erlangen auf diese Weise niemals die geistliche Wiedergeburt, sondern sie bleiben geistlich tot. Jesus sagt zu solchen: „Du hast (als »Christ«) den Namen, dass du lebst, und bist tot!“ (Offb 3,1) Weil die Betreffenden nicht wirklich mit der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt sind, können sie auch nicht die „Frucht des Geistes“ (Gal 5,22) hervorbringen. Die Betreffenden versuchen zwar die Gebote Gottes zu halten und wie lebendige Christen zu leben, aber das ist zum Scheitern verurteilt. Wie grausam ist es doch, wenn geistlich Tote versuchen wie lebendige, wiedergeborene Christen zu leben!

Der beliebte Weihnachtsbaum ist daher eine treffende Metapher (Gleichnis) für Menschen, die sich zwar als Christen bezeichnen, die aber aufgrund des sakramentalistischen Irrtums der Volkskirchen geistlich tot und abgestorben bleiben. Betrachten wir einmal den Weihnachtsbaum: Er ist eigentlich ein toter bzw. ein sterbender Baum. Er ist nicht mehr mit seiner Leben spendenden Wurzel verbunden. Und wenn man ihn zu lange im Wohnzimmer stehen lässt, beginnt er zu „nadeln“. Daher muss man ihn bald nach den Festtagen entsorgen. Zum Weihnachtsfest wird er mit allerlei Früchten und Flitterkram behängt. Denn aus sich selbst vermag er diese Früchte nicht hervorzubringen. Was für ein trauriges Bild gibt der Weihnachtsbaum ab, wenn man ihn einmal aus dieser Perspektive betrachtet!

Wie anders sieht das für jene aus, die eine echte geistliche Auferweckung erfahren. Sie empfangen echte Erlösung. Außerdem beschert es ihnen den himmlischen Frieden! Die Engel über dem Feld von Bethlehem sangen: „Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden in den Menschen seines Wohlgefallens!“ (Lk 2,14) Viele fragen: Ja wo ist denn dieser Friede!? Wenn ich mich in der Welt umschaue, dann sehe ich nur Hass, Streit, Gewalt, Terror und Krieg! – Gott hat seinen überirdischen Frieden jenen verheißen, auf denen sein Wohlgefallen ruht. Und das sind jene, die seinen Sohn Jesus Christus als Erlöser und Herrn angenommen haben (Joh 16,27;  Hebr 11,6). Wer Jesus als eingeborenen Sohn Gottes und als Erlöser der Welt missachtet, der darf nicht mit dem Frieden Gottes rechnen: „Kein Friede den Gottlosen, spricht der HERR.“ (Jes 48,22;  57,21) Wer an Jesus Christus glaubt, dem gilt seine Verheißung: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam!“ (Joh 14,27) Das ist ein Frieden, der allen Verstand übersteigt (Phil 4,7).

 

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Gerade das Weihnachtsfest ist eine gute Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu be-sinnen. Nämlich darauf, dass Gott uns beschenken will. Niemand beherrscht die hohe Kunst des Beschenkens so gut wie Gott! Das Geschenk, das er uns anbietet, ist unbezahlbar. Es ist die Erlösung in Christus. Sie hat Gott alles gekostet: erst die Menschwerdung seines geliebten Sohnes in einer verdorbenen Welt; und dann dessen grausamer Tod am Kreuz von Golgatha zur Erlösung dieser verlorenen Welt. Das kost-bare Erlösungs-Geschenk kann daher nur im Glauben empfangen werden. Das nennt man „Gnade“. Die Definition von Gnade lautet: die unverdiente und unverdienbare Heilszuwendung Gottes. - Nun sind wir gefragt: Beherrschen wir die Kunst des Sich-beschenken-lassens? Wir müssen das Geschenk nicht nur annehmen – wir müssen es auch auspacken und in Gebrauch nehmen. Das hat Konsequenzen: das neue, erlöste Leben empfangen wir zwar als geschenkte Gnade, und doch wird uns diese Gabe alles kosten! Denn die Erlösung ist ein „Umzug“. Es ist der Umzug in ein neues Leben. Wenn wir das Luxusapartment des erlösten Lebens haben wollen, dann müssen wir die Bruchbude unseres alten Lebens verlassen – ja, wir müssen sie abreißen und unsere alte Identität, den ganzen „alten Menschen“ zurücklassen (Kol 3,9.10;  Eph 4,22-24). Daher beginnt das neue, erlöste Leben mit einer Beerdigungsfeier – mit der Taufe – siehe Röm 6,1-4. Wir müssen uns entscheiden! Manche wollen das neue Leben nur als „Zweitwohnsitz“ anmelden. Doch Jesus erklärte: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (o. dem alten Leben).“ (Mt 6,24) Niemand kann gleichzeitig in zwei Autos fahren. Niemand kann auf zwei Hochzeiten tanzen. Doch wer den Umzug ins neue Leben gewagt hat, der will nicht mehr in seine alte Hundehütte zurückkehren.

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In der Weihnachtsgeschichte spielt das Jesuskind die Hauptrolle. Doch wenn man sich heute den Geschäfts- und Medienrummel der Weihnachtszeit anschaut, dann halten sich die Leute jetzt doch eher ans Christkind und an den Weihnachtsmann. Denn diese bescheren ihnen Geschenke, die konkreter und greifbarer sind.

Eigentlich ist das „Christkind“ ja eine Modifikation des Jesuskindes. Im Protestantismus, der die Heiligenverehrung ablehnt, wurde im 16. Jahrhundert der „heilige Nikolaus“ durch den „heiligen Christ“ (Jesus Christus) ersetzt. Und die Beschenkung des Nikolaustages wurde durch die weihnachtliche Bescherung des 25. Dezembers ersetzt. Im Laufe der Zeit verwandelte sich das Jesus-Christ-Kind dann aber in jene weibliche, goldblonde Engelsgestalt, die heute viele Weihnachtsmärkte eröffnet und die Kindergärten und Altenheime besucht – und natürlich Geschenke bringt. Nun zeichnet sich eine rückläufige Entwicklung ab. Während manche weiterhin dem Christkind treu bleiben, kehren viele wieder zum Nikolaus-Weihnachtsmann zurück – bzw. nach gut amerikanischem Vorbild zum Santa Claus.

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Der großväterliche Weihnachtsmann mit weißem Rauschebart und scharlachrotem Pelzmantel, der den Kindern an Heiligabend die Geschenke überreicht, geht auf den niederländischen Sinterklaas zurück. In den USA wurde daraus Santa Claus, der mit Rentier-Schlitten und einem mit Geschenken gefüllten Sack unterwegs ist und die Häuser durch den Kamin betritt. In dieser Form taucht er zum ersten Mal 1868 in einer Zeichnung des Deutschamerikaners Thomas Nast im Harper’s Magazine auf. Die Coca-Cola-Companie hat das Klischeebild aufgegriffen und ab 1931 für ihre Werbedarstellungen benutzt. 

Die zunehmende Abwendung vom Christkind mit Hinwendung zum Weihnachtsmann bzw. Santa Claus ist oftmals die Folge einer mehr oder weniger bewussten Absage an den christlichen Glauben. Diese Entwicklung hat fast schon eine zeichenhaft-prophetische Dimension mit einer spirituellen Botschaft: Wir brauchen keinen gnädigen Gott, der uns Sündenvergebung und Erlösung schenkt; wir können auch aus eigener Kraft und Anstrengung ein gerechtes, anständiges Leben führen.

Der Weihnachtsmann, der die Guten belohnt und die Bösen tadelt und bestraft, steht allegorisch (gleichnishaft) für Mose und das Gesetz, für das Prinzip Belohnung und Bestrafung, und für den erfolglosen Versuch, durch eigene Werke und Anstrengungen vor Gott gerecht zu erscheinen. Das Christkind bzw. das Jesuskind steht für das Gnadenprinzip, kraft dessen die Gläubigen die Gerechtigkeit (Rechtfertigung) und die Erlösung ohne eigene Verdienste von Gott als Gnadengeschenk empfangen: „Denn aus seiner [= Christi] Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ (Joh 1,16.17)

 

Die Gesetzesgerechtigkeit ist ein hartes Joch, denn sie fordert: „Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit.“ (Röm 4,4) „Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!« Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerecht-fertigt wird, ist offenbar, denn »der Gerechte wird aus Glauben leben«.“ (Gal 2,10.11 > 5.Mo 27.26) 

Es reicht aber nicht, wenn wir irgendwie an Jesus glauben. Allein der schriftgemäße Glaube ist das rechte Passwort und der gültige „Zugangs-Code“, der von Gott akzeptiert wird, und der zu einer Freischaltung des himmlischen Erlösungs-Programms führt. Bei dieser Freischaltung werden die Himmelskräfte des Heiligen Geistes aktiviert und beginnen durch unser Inneres zu strömen und aus uns heraus zu sprudeln. Jesus erklärte: Wer an mich glaubt wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib (d.h. aus seinem Inneren) werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem (Heiligen) Geist, den die empfangen sollten, die an ihn (in schriftgemäßer Weise!) glauben“ (Joh 7,38.39). Die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt im Gläubigen als erstes die so genannte „geistliche Neugeburt“ und „Auferweckung“ (1.Petr 1,23;  Joh 3,5.6;  Tit 3,4-6;  Eph 2,4-6). Danach befähigt diese Kraft den Betreffenden dazu, Jesus als wahrer Jünger nachzufolgen, in der Heiligung zu leben und die Sünde in geistlicher Weise zu überwinden (Gal 5,16.17;  Röm 8,12.13;  Hebr 12,14;  2.Kor 6,17.18;  7,1). Denn Gott erwartet von jenen, die geistlich wiedergeboren wurden, dass sie ein erlöstes Leben führen (Röm 6,1-13). Allein die „Überwinder“ sind es, die das Anrecht erhalten, für immer im Reich Gottes zu leben und vom Baum des Lebens zu essen (Offb 2,7 – siehe auch Offb 2,11.17. 26-28;  3,5.12.21).

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Wer das Geheimnis der Weihnachtsbotschaft - der Geburt Jesu Christi - nicht in rechter Weise versteht und die Realität der Menschwerdung Gottes leugnet, dem wird auch das „Wort vom Kreuz“ zur Torheit (1.Kor 1,18). Der Betreffende kann sich hier und jetzt zwar trotzdem an Weihnachten freuen – am „Fest der Liebe“, an dem man sich gegenseitig beschenkt und eine Freude macht – und er kann staunen über das Wunder der Geburt eines süßen, kleinen Babys in einem Schafsstall, aber das alles hat nicht die spirituelle Dimension einer echten Weihnachtsfeier, bei der die Menschwerdung Gottes verherrlicht, innerlich erlebt und gefeiert wird.

Daher sollten wir den äußerlichen Weihnachtsrummel meiden und uns Zeit für das Wesentliche nehmen. Wir sollten mit offenen Ohren und Herzen auf die Weihnachtsbotschaft hören: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel (d.h. Gott mit unsnennen.“ (Jes 7,14) - „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.“ (Jes 9,5) – „Das Wort wurde Fleisch!“

Mache es wie die Weisen aus dem Morgenland. Sie ließen alles steh’n und liegen und folgten dem himmlischen Zeichen. Als sie den verheißenen Messias-König – das Jesuskind – gefunden hatten, huldigten sie ihm und beteten ihn an. Dann brachten sie ihm kostbare Geschenke dar, die in prophetischer Weise jene Aufgaben und Ämter darstellten, die Jesus Christus erfüllt: König – Hoheprieser des Neuen Bundes – Heiland und Arzt.

Auch Du kannst Jesus beschenken! Manche Christen nutzen das Weihnachtsfest als Anlass, darüber nachzudenken, was sie Jesus schenken könnten. Sie lassen sich im Gebet von Gott zeigen, was das sein könnte: einen Geldbetrag für die Mission/ Evangelisation/ Diakonie; ein Barmherzigkeitswerk an einem Glaubensbruder oder an einer Glaubensschwester oder an irgendeinem anderen Mitmenschen (Mt 25,40); das Aufgeben einer schlechten Gewohnheit (Kol 3,8;  1.Petr 2,1); sich endlich schriftgemäß taufen zu lassen; sich einer Gemeinde verbindlich anzuschließen; vor den Arbeitskollegen Farbe zu bekennen oder anderes. Wenn Du Jesus etwas besonders Kostbares schenken willst, dann schenke ihm deine Herz. Gott fordert dazu auf: „Gib mir … dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben!“ (Spr 23,26) Wenn Du es ihm bereits geschenkt hast, dann schenke es ihm noch einmal – d.h. vollziehe eine neue Lebenshingabe (Apg 11,23). Denn manchmal holen wir uns bestimmte Bereiche zurück oder hängen unsere Herzen wieder an Menschen oder an Dinge, von denen wir wissen, dass sie sich nicht mit einer entschiedenen Jesus-Nachfolge vereinbaren lassen (Lk 14,26).

Und noch etwas: Wir finden Jesus heute nicht mehr als Kind in der Krippe, wie das die Weisen aus dem Morgenland taten. Der Zeiger der Weltenuhr und der Heilsgeschichte ist weitergewandert. Wir sollten Jesu Wiederkehr  erwarten. Er hat verheißen, dass er wiederkehren wird – doch dieses Mal nicht als Kind in der Krippe, sondern als „König der Könige“ mit großer Macht und Herrlichkeit (Mt 24,30).

„Auch ihr, seid bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint.“ (Lk 12,40)

 

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